Treffen Total 2018

Kurzmitteilung

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TREFFEN TOTAL
25. Juni – 22. Juli 2018
Auf K3 | Tanzplan Hamburg und im öffentlichen Raum

TREFFEN TOTAL 2018 ist eine einzigartige kollaborative Reisegruppe: 25 Hamburger und internationale Künstler*innen aus den Bereichen Tanz, Performance, Musik und Theater, die bereits beim TREFFEN TOTAL 2016 zusammengetroffen sind, gestalten einen vierwöchigen Arbeitsprozess als Kunstwerk. Dabei befragt TREFFEN TOTAL 2018 diesmal Mechanismen und Bewegungen des Tourismus als künstlerische Strategie und lädt zu Begegnungen und Präsentationen auf K3 | Tanzplan Hamburg und im Stadtraum ein. Über vier Wochen entsteht so parallel eine Vielfalt künstlerischer Ansätze, Experimente, Dialoge und Formate.

Alle öffentlichen Formate und tagesaktuelle Dokumentationen in Foto, Video und Textform finden sich unter https://treffentotal.de und in der interaktiven Map unter https://map.treffentotal.de

 

 

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Kurzmitteilung

TOP 1

@ChrisKremberg

UNFORGETTABLE
 Premiere 27. Juni 2018 
weitere Aufführungen 28., 29., 30. Juni & 01. Juli 2018 I 20 Uhr
Westwerk I Admiralitätstraße 74 I Hamburg I
TICKETS: unforgettable@fernandaortiz.com
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“Alle Tänze sind in meinem Körper eingraviert.
Einige Erinnerungen teilen wir.
Andere können wir noch teilen, indem wir uns davon erzählen.
Die Vergangenheit lauert.
Sie ist in der Gegenwart präsent.
Das Politische ist gekommen wie ein Tier, das Wärme sucht in einer kalten Nacht.
Alles was ich Euch erzähle, unvergessliche Musik”.

Die Choreographin und Tänzerin Fernanda Ortiz begibt sich in UNFORGETTABLE auf die Suche nach soziokulturellen und geopolitischen Spuren im eigenen (Tanz-) Körper.Wie schreiben sich poltische Ereignisse als Erinnerung in den Körper ein? Was wird weitergegeben, was bleibt?

Was ist UNFORGETTABLE ?

Ausgehend von der eigenen (Tanz-)biographie treten historische Ereignisse in Argentinien, Deutschland und Weltweit in einen Dialog. Geschichte wird erzählt, bebildert, gefilmt, fotografiert, nachgemacht und – wer weiß – vielleicht neu geschrieben.

Gemeinsam mit ihrem Team, dem Musiker Gregory Büttner, der Videokünstlerin Friederike Höppner, der Fotografin Chris Kremberg und dem Grafiker Erik Tuckowkreiert die gebürtige Argentinierin *ein persönliches (Tanz-)Archiv historischer Ereignisse, wobeider eigene (Tanz-)Körper als soziales und kulturelles Zeichen der Geschichte steht.

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UNFORGETTABLE ist eine Produktion von Fernanda Ortiz in Kooperation mit Westwerk. Gefördert durch die Kulturbehörde der Freien und Hansestadt Hamburg und die Hamburgische Kulturstiftung. In Kooperation mit K3 – Zentrum für Choreographie I Tanzplan Hamburg, VHS-Hamburg und Banfield Teatro Ensamble I Buenos Aires, Argentinien.

       

BALAGAN BODY

Kurzmitteilung

Patricia Carolin Mai: BALAGAN BODY 
PREMIERE 31/01/2018 Ι Kampnagel Hamburg I Weitere Vorstellungen: 01/02 – 3/02 

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In ihrer deutsch-israelischen Tanzproduktion BALAGAN BODY erforscht Patricia Carolin Mai den Körper als Archiv persönlicher und kultureller Erinnerungen. Anhand der eigenen Biografie und der des israelischen Tänzers Eyal Bromberg untersucht sie, wie verschiedene Menschen Extremzustände erleben und verarbeiten. In einem Duett treten die beiden in einen physischen Dialog und setzen sich dabei mit ihrem BALAGAN BODY, ihrem Chaoskörper auseinander. Zusammen mit dem Schlagzeuger Benjamin Kövener und dem Komponisten Samuel Penderbayne bilden sie auf der Bühne einen fragilen Organismus, der zwischen Sicherheit und Panik oszilliert. Eine Auseinandersetzung, bei der Ästhetiken und Tanztraditionen aufeinanderprallen. Die junge Hamburger Choreografin Patricia Carolin Mai ist eine neue bemerkenswerte Stimme in der Hamburger Tanzlandschaft.

Konzept / Künstlerische Leitung: Patricia Carolin Mai | Tanz / Choreografie: Patricia Carolin Mai, Eyal Bromberg | Schlagzeug: Benjamin Kövener  | E–Gitarre / Keyboard: Samuel Penderbayne | Dramaturgie: Anja Kerschkewicz | Dramaturgische Beratung: Barbara Schmidt-Rohr | Kostüme: Felina Levits | Videodokumentation: Florian Krauß | Assistenz: Julika Schlegel | Vermittlung: Kirsten Bremehr | Grafik:Hanna Naske | Produktion und Presse: STÜCKLIESEL 
BALAGAN BODY ist eine Produktion von Patricia Carolin Mai, koproduziert von Kampnagel und Kelim Choreography Center Bat Yam. Gefördert von Behörde für Kultur und Medien Hamburg, Fonds Darstellende Künste, Hamburgische Kulturstiftung, Rudolf Augstein Stiftung. Unterstützt durch Residenzen am Seoul Dance Center Korea und am K3 – Zentrum für Choreographie|Tanzplan Hamburg.

Kurzmitteilung

Jenny Beyer: FLUSS
PREMIERE 29/11/2017 Ι Kampnagel Hamburg I Weitere Vorstellungen: 30/11 – 3/12
OFFENE STUDIOS: 16. 20. und 27/10/2017 Probebühne 6c I Kampnagel Hamburg

JENNY BEYER – FLUSS

FLUSS schafft einen choreografischen Parcours, der den Rahmen von Aufführungszeit und -raum verschiebt: Wo beginnt die Vorstellung und welche Erwartungen schürt ein zu betretender Bühnenraum? Vier TänzerInnen begleiten das Publikum auf ihrem Weg zur Bühne. Die verfrühte Begegnung verschiebt den Aufführungsanfang und holt das choreografische Material in einen Raum, der für gewöhnlich den Publikumswegen dient: Straße, Vorplatz, Foyer. Durch die räumliche und zeitliche Vorverlagerung der Aufführung entsteht eine Choreografie, durch die sich das Publikum zwangsläufig bewegt und die – jenseits ihres Angesehen-Werdens – als teilbare Bewegungspraxis erfahren wird.

FLUSS ist der dritte Teil und das Finale der Trilogie der Zuschauer*innenschaft. Seit 2014 behandelt Jenny Beyer Choreografie als Zuschauer*innen-immanentes Ereignis und fokussiert ihre Arbeit auf das Verhältnis von Publikum und Tänzer*innen. In OFFENEN STUDIOS, auch ab Oktober 2017 wieder in Hamburg, kommt ihr Publikum schon bei den Proben zusammen und trägt mit seinem Feedback zur Entwicklung der Stücke bei. FLUSS leitet seine Thematik aus jener Zuschauer*innenarbeit ab und geht einen Schritt weiter: Es macht die Aufführung selbst zum empirischen Moment und nimmt das nur bedingt steuerbare Ereignis der Zusammenkunft zum Anlass, um das selbstermächtigende Potential von Bewegung zu untersuchen.

Konzept/Künstlerische Leitung: Jenny Beyer | Tanz/Choreographie: Jenny Beyer, Chris Leuenberger, Matthew Rogers, Nina Wollny | Musik: Jetzmann Dramaturgie:  Igor Dobricic, Anne Kersting | Kostüm: Gloria Brillowska | Licht:  Henning Eggers | Produktion/Presse: STÜCKLIESEL

FLUSS ist eine Produktion von Jenny Beyer, co-produziert von Kampnagel Hamburg, gefördert durch die Kulturbehörde Hamburg, Hamburgische Kulturstiftung und den Fonds Darstellende Künste, unterstützt durch Residenzen im O Espaço do Tempo/Montemor o Novo Portugal und dem Tanzhaus Zürich.

Kurzmitteilung

Matthias Mühlschlegel I Jannis Klasing: VLKSVRNCHTNG
DIE VERWIRRTUALISIERUNG EINES MIETSHAUSES (UND SEINER LIEBEN MITMENSCHEN)»  NACH WERNER SCHWAB
PREMIERE 27/09/2017 I Halle III Oberhafenquartier Hamburg

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(c) Johannes Treß

«VLKSVRNCHTNG – DIE VERWIRRTUALISIERUNG EINES MIETSHAUSES (UND SEINER LIEBEN MITMENSCHEN)» NACH WERNER SCHWAB versetzt die liebenswert brutalen Charaktere einer Grazer Mietshausgemeinschaft aus Werner Schwabs legendärem Theaterstück „Volksvernichtung oder Meine Leber ist sinnlos“ in den märchenhaft-ambivalenten Raum einer Zukunftsgesellschaft.

In ihrer Inszenierung laden Matthias Mühlschlegel, Jannis Klasing und Greta Granderath mit einem vielfältigen Team aus Bildenden und Darstellenden Künstler*innen und Musiker*innen auf eine Welt ein, in der die Virtualisierung und Maschinisierung als Fortsetzung einer Entwicklung erscheint, die bereits im strukturellen Wesen unserer Sprache und den daraus hervorgegangenen Denkmustern, Weltanschauungen und Menschenbildern begründet ist. Die Handlung zeigt drei Parteien eines Mietshauses, deren konfliktgeladene Ich- und Lebens-“Programme“ in ihren Wohneinheiten zu virtuell und organisch wuchernden, hyperrealen Welten ausufern. Die durch lebensgroße Puppenkörper-Avatare visuell stark überzeichneten Charaktere führen ihre Leben vor sich selbst und im Kampf mit den anderen aus und sind doch dabei ständig mit der Gewalt eines Textes konfrontiert, der in die Körper hinter dem Programm hineingreift, der seine Menschen gnadenlos zerlegt, bis von ihren kommunikativen Performance-Skills nichts mehr übrig bleibt.

Im Anschluss an die Aufführungen am 29.09. – 01.10.2017 finden Publikumgsgespräche unter der Überschrift „Rechtsextremismus, Humanismus und Transhumanismus und die Ideologiekämpfe um das Menschenbild von morgen“ statt.

IDEE UND KONZEPT: JANNIS KLASING, MATTHIAS MÜHLSCHLEGEL // REGIE: MATTHIAS MÜHLSCHLEGEL // DRAMATURGIE: GRETA GRANDERATH, JANNIS KLASING // DARSTELLER*INNEN: WIEBKE WACKERMANN, TOBIAS SCHÜLKE, KATRIN BETHKE, MORITZ GRABBE, ALINA WEBER, ANDREAS NACHTMANN, SUSANNE STANGL // BÜHNENBILD UND AUSSTATTUNG: LUISE ZENDER // KOSTÜMBILD: ADA OEHRLEIN // PUPPENBAU: NATHALIE WENDT // LICHT- UND VIDEODESIGN: HOTAIRPRODUCTION // SOUND & MUSIK: ANDREAS MÜHLSCHLEGEL // KOSTÜM- & BÜHNENBILDASSISTENZ: CYNTHIA WIJONO // ASSISTENZ: JONAS WOLTEMATE // COACH FÜR PUPPENSPIEL: TOBIAS SCHÜLKE // WEBSITE-DESIGN & BLOG: TORBEN SPIEKER // DOKUMENTATION: JUK // PRODUKTION UND PRESSE: STÜCKLIESEL

VLKSVRNCHTNG ist eine Veranstaltung von Matthias Mühlschlegel. Gefördert durch die Kulturbehörde Hamburg, die Hamburgische Kulturstiftung und die Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration Hamburg. Mit freundlicher Unterstützung durch Huckepack Umzugsservice, Reinecke’s Getränkeladen/Hofgarten Getränke, Gloria Brandschutz.

Kurzmitteilung

Pool I Katoulati: XO’DO-ALLOKAN-NU DAS WORT AM ENDE DES HÖRERS
Live-Hörspiel zwischen Benin und Deutschland über das Geschichtenerzählen als kritische künstlerische Praxis.
PREMIERE 11/08/2017 I Internationales Sommerfestival Kampnagel

Seit 2015 arbeitet das Hamburger Künstlerinnenkollektiv Pool an Projekten, die weite Entfernungen und staatliche Grenzen überwinden. Für XO‘DO-ALLÔKAN-NÙ schließen sich Pool für eine auditive Performance mit Katoulati zusammen, einer Gruppe aus Cotonou, Benin, die sich intensiv mit der reichen und lebendigen Praxis des Erzählens in Bénin auseinandersetzt. Geschichtenerzähler*innen in Bénin sind wichtige Protagonist*innen der Kulturszene. Sie überliefern die Märchen und Geschichten, die oft nicht schriftlich festgehalten sind, in einer performativen Praxis vor Zuhörer*innen mündlich, wobei sie diese stetig umschreiben und modernisieren. In einem Call-Shop Setting inszenieren Pool und Katoulati ein Live-Hörspiel mit Sprecher*innen aus beiden Städten, das zugleich in Cotonou und Hamburg stattfindet und an dem das Hamburger Publikum über Telefonhörer in einem Ladenlokal in St. Georg teilnehmen kann. XO‘DOALLÔKAN-NÙ erschafft so, anders als ein klassisches Gastspiel im Theater, über die räumliche Distanz hinweg einen geteilten akustischen Raum, in dem persönliche, politische und kommerzielle Erzählungen zu einem Multilog in drei Sprachen verschmelzen.

Zusatzvorstellung für Kinder: MÄRCHEN FÜR KINDER (50 Min.) für alle ab 7 Jahren am DI 15.08. 17:00, siehe hier.


With: Harmonie Byll Catarya, Mélaine Doukloui, Charrelle Hounvo, Souléman E. Laly, Issiaka Moussa, Marcel Codjo Noubouke, Nina Sophie Schwabe, Annika Scharm, Precious Wiesner, Prisca Estelle Tcheki Goudou alias Sadky Team: Eylien König, Martina Mahlknecht, Lisa Sperling, Doris Margarete Schmidt, Tonakpon Patrice Tonton Joker: Fabrice Adébayo Hounsoun, Florence Schreiber I Room: Yannikc Amoussou, Eylien König, Martina Mahlknecht, Mahoussi Costumes: Sadky Goudou Electrical engineering: Innocent Aniwanou, Rainer Korsen Dramaturgic consultancy: Fabrice Adébayo Hounsoun, Mable Preach Production Advice: stückliesel

Gefördert aus Mitteln des Elbkulturfonds der Kulturbehörde Hamburg, Hamburgische Kulturstiftung.

Kurzmitteilung

Greta Granderath I Juliana Oliveira: DIE PALETTE – Performatives Kneipenprojekt
Frei nach Hubert Fichtes gleichnamigem Roman

30/04 – 28/05/2017  I  Gängeviertel Hamburg

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Grafik (c) Ilona Klein

In der Jupi Bar im Hamburger Gängeviertel wird einen Monat lang die legendäre
Gammlerkneipe PALETTE mit Performances, Installationen, Diskussionen, Salon- und Musikabenden wiederbelebt und neuinterpretiert.

Die Hamburger Theatermacherinnen Greta Granderath und Juliana Oliveira veranstalten im Mai ein diverses, interdisziplinäres Kunst- und Kulturprogramm frei nach Hubert Fichtes Kneipen-Roman „Die Palette“ (1968) – ein Mitschnitt und Verschnitt seiner Begegnungen mit den Palettianern Ende der 1950er Jahre. Das performative Kneipenprojekt ersetzt und überschreibt für einen Monat die Jupi Bar im Hamburger Gängeviertel, die seit der Besetzung 2009 kollektiv betrieben wird und 2016 nach der Sanierung wiedereröffnet wurde. Einen Monat lang werden Performance, Lesung, Hörspiel, Installation, Film-, Salon- und Musikabend unter das reguläre Programm der kollektiv betriebenen Jupi Bar gemischt. An den insgesamt neun Veranstaltungstagen im Laufe des Monats sind über zwanzig Künstler*innen aus dem Umfeld des Gängeviertels, aus Hamburg und ganz Deutschland beteiligt.

Idee und Konzept: Greta Granderath Künstlerische Leitung: Greta Granderath & Juliana Oliveira Raum: Lisa Clemen & Felix Jung Grafikdesign und Kostüm: Ilona Klein Musik-/Soundkonzept: Gregory Büttner Produktionsleitung und PR: Stückliesel Technische Leitung: Peer Schwolow Kooperation mit dem Jupi Bar Kollektiv: Andreas Riethmüller Mit künstlerischen Beiträgen u.a. von: Jörg Albrecht & Gerhild Steinbuch, Lois Bartel, Coco Charme & Mercedes Tuccini, chinchi, Olivier Gobelet, Franziska Henschel, Theo Janßen, Legoluft, Matthias Mühlschlegel, Magdalena Schrefel & Zino Wey, Tosta Mixta, Christoph Twickel.

Die Palette ist eine Veranstaltung von Greta Granderath in Koproduktion mit Gängeviertel e.V. In Kooperation mit dem Jupibar Kollektiv und der Probebühne im Gängeviertel e.V. Gefördert durch die Kulturbehörde Hamburg und die Hamburgische Kulturstiftung.